Welche Leasing-Variante ist die Richtige für Ihr Vorhaben?

Leasing oder Mietkauf

 

Beim Leasing wird das Leasing-Objekt vom Leasinggeber bilanziert, der Leasingnehmer verbucht die Leasingraten zu 100% als Betriebsausgabe während der gesamten Leasingzeit.

 

Beim Mietkauf dagegen wird das Leasing-Objekt beim Mietkaufnehmer bilanziert. Mit der letzten bezahlten Rate geht das Objekt so automatisch in den Besitz des Mietkaufnehmers über. Steuerlich wird das wie eine reine Finanzierung behandelt. Die Raten werden beim Leasing und beim Mietkauf gleich berechnet, allerdings muss der Mietkaufnehmer die komplette Mehrwertsteuer auf das Mietpreisvertragsvolumen als Dienstleistungsvertrag, am Anfang des Mietkaufvertrages in einer Summe an die Leasinggesellschaft mit der ersten Rate bezahlen. Natürlich kann sie vom Mietkaufnehmer von der Vorsteuer abgezogen werden.  Warum Mietkauf? Hier ist garantiert, dass Ihnen das Objekt am Ender der Laufzeit auch gehört. Außerdem kann die eventuell steuerliche notwendige Auflösung von Rückstellungen für Investitionsabzugsbeträge bei der Gestaltung des Jahresabschlusses eines Unternehmens sein.

 

Es kann in vielen Fällen aus steuerlich und aus cash flow Gesichtspunkten trotzdem sinnvoller sein einen Leasingvertrag abzuschließen um die Raten in den Betriebsausgaben zu haben.

 

Auch heute noch gewährt der Staat an manchen Standorten Deutschlands (häufig in den neuen Bundesländern und im Saarland) Investitionszulagen von bis zu 40 % auf das Nettoanschaffungsvolumen einer Investition. Voraussetzung hier ist dann aber, dass das entsprechende Unternehmen das Objekt auch ins Eigentum erhält, also in sein Anlagevermögen verbucht.

Degressives Leasing

 

Wer Investitionsbedarf hat und das nötige Eigenkapital besitzt kommt nicht unbedingt auf Idee auf Fremdkapital zurückzugreifen. Dennoch kann es es sinnvoll sein das Eigenkapital zu schonen um für eventuell auftretende, nicht absehbare Schwierigkeiten gerüstet zu sein. Hier kommt ein Leasingunternehmen ins Spiel, das sagt: Die Nutzung im „pay as you earn Prinzip“ bringt Erträge und nicht zwangsweise das Eigentum am Wirtschaftsgut.

 

Nach deutschem Vertragsrecht sind steuerliche Standards für Leasingverträge definiert.  Von wirtschaftlich wie steuerlich sinnvoll gestalteten Leasingverträgen profitieren gewerbliche wie auch freiberufliche Leasingnehmer. Steuerlich günstig ist die Form des degressiven Leasings. Hier fällt die Anfangsbelastung im 1. Jahr höher aus, dafür sind die folgenden linearen Raten in den Folgejahren um so geringer. Im ersten Jahr können durch Zahlung von mindestens zwei Raten bis zu 40 % des Netto-Anschaffungswertes beglichen und steuerlich abgesetzt werden. Diese Variante eignet sich besonders für Betriebe die im Moment gerade gute bis sehr gute Umsätze verzeichnen.

 

>> Hier sollte also spätestens im November reagiert werden! <<

Saisonales Leasing

Diese Leasingform bietet sich besonders für Unternehmen an, die starken saisonalen Schwankungen unterworfen sind, wie zum Beispiel Eisdielen, Landschaftsbaubetriebe, Winterdienste

 

Hier sind die Leasingraten während der Saison, wenn das Geschäft brummt, höher als in Zeiten in denen das Geschäft still steht. 

Sale & Lease back

Sie haben Ihr Kapital investiert oder Ihre Kreditlinie voll ausgeschöpft und nun benötigen Sie für dringend anstehende Anschaffungen Kapital?

 

Kein Problem verkaufen Sie das Investitionsgut und leasen es zurück. Der Betrieb läuft ohne Unterbrechung weiter und Sie sind wieder flüssig.